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Zuerst einmal muß man dazu sagen, was CDs sind: Auf CDs gibt es natürlich mehrere Formate, die jeweils in einem
bestimmten Standardbuch festgelegt werden. Nähere Infos gibt es bei der
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Die Spezifikationen für Audio-CDs stehen im sogenannten „Red Book“. Das rechts stehende CD-Logo
„Compact Disc: Digital Audio“, das auf jeder Audio-CD zu finden ist, sagt aus, daß diese CD nach dem
„Red Book“-Standard hergestellt wurde. In diesem „Red Book“ sind jedoch keine Spezifikationen für
einen Kopierschutz enthalten! Und für den Kopierschutz wird das Format manipuliert, so daß zwar die meisten
CD-Spieler diese CDs abspielen können, Laufwerke in PCs diese CD jedoch gar nicht mehr als Audio-CD erkennen,
also tragen diese CDs das Logo „Compact Disc: Digital Audio“ zu unrecht, es sind Un-CDs! |
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Diese Wortschöpfung geht meiner Kenntnis nach auf den Heise-Verlag (c't, iX, Telepolis) zurück, der ein
Der Heise-Verlag bietet dazu auch weitere Informationen in dem Artikel |
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Die 9. Können kopiergeschützte CDs auf einem PC abgespielt werden? | |
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Bullshit! Im Handbuch meines PC-CD-ROM-Laufwerks steht „100% kompatibel für Audio-CDs nach dem
„Red Book“-Audio-CD-Standard“! Daß (m)ein PC CDs mit Kopierschutz nicht abspielt, liegt also einfach
daran, daß diese Un-CDs keine Audio-CDs sind! Das Audio-CD-Logo tragen sie also zu unrecht! Und das nebenstehend
abgebildete Kopierschutz-Logo als „Zusatz“ macht aus diesem Betrug kein weniger schweres Vergehen! |
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Das „Maximum an Nutzerfreundlichkeit hinsichtlich der Abspielbarkeit“ funktioniert nur in der Form, daß
ein spezieller CD-Player installiert wird, der auf die Musikdaten zugreifen darf, oder dadurch, daß minderwertige, weil
stark komprimierte, Formate mit einem speziellen Media-Player wiedergegeben werden. Aber dafür muß für jedes
Kopierschutzverfahren ein eigener Player installiert werden! Und das funktioniert auch nur unter Windows! Was ist mit den
Mac-Besitzern? Was ist mit den Leuten, die „nur“ Linux auf dem Rechner haben? Auch wegen dieser proprietären
Softwarelösungen sind solche und andere Kopierschutzverfahren hochgradig verachtenswert! Noch dreister ist übrigens Muß man beim Gerätekauf zukünftig deshalb Besonderes beachten?Das ist eine glatte Lüge! Es GIBT gar keine Spezifikationen für Bauteile! Also nochmal: Es gibt das „Red Book“, und darin stehen die Spezifikationen für „Audio-CDs“. Weil bei kopiergeschützten CDs das Inhaltsverzeichnis manipuliert wird, entsprechen diese nicht den Spezifikationen, und nicht etwa die Abspielgeräte! Das „verfälschte“ Format einer Un-CD führt sogar oft dazu, daß sie vom PC-Laufwerk nicht mehr wieder ausgeworfen werden kann! Angeblich wurden sogar schon Laufwerke beschädigt, die aufgrund einer nicht abbrechbaren, endlosen Suche nach korrekten Daten überhitzt und schließlich regelrecht aufgeraucht sind. Gut, im diesem Notfall muß man einfach den PC runterfahren und die CD mit dem Notauswurf manuell rausholen. Aber es ist nicht im Sinne der Erfinder! In Amerika gibt es übrigens kaum CDs mit Kopierschutz. Das liegt ganz einfach daran, weil man gar nicht übersehen kann, was der Kopierschutz für Folgen für jede mögliche Hardware hat. Und in Amerika wäre ein CD-Hersteller zur Anbringung eines entsprechend allgemein gehaltenen, gut lesbaren Haftungsausschlußes in großen Buchstaben auf der CD-Hülle verpflichtet, was allerdings mit Sicherheit viel zu viele Kunden abschrecken und vom Kauf komplett abhalten würde! Ein einfaches Zusatzlogo würde in den USA auch nicht denkbar sein, weil es dort vor dem Gesetz keinen Bestand hätte. Schließlich steht das Audio-CD-Logo für etwas ganz Anderes! Ich möchte gerne am PC Musik hören, ohne mir eine Extra-Anlage daneben stellen zu müssen! Ich möchte mir eigentlich auch ein MP3-CD-Radio fürs Auto kaufen, damit ich zirka 12 Stunden Musik auf einer einzigen wiederbeschreibbaren CD unterbringen kann, die ich bei Bedarf einfach (!) wieder neu beschreiben kann! Gerade in diesen Geräten laufen dann Un-CDs gar nicht! Ich will Kopien ausschließlich für mich selbst erstellen! Ich will bei DEN hohen CD-Preisen kein Original im Auto gefährden! Im Winter ist es manchmal unter minus 20 Grad kalt, im Sommer weit über 50 Grad! Eine günstige CD-Kopie enthält immer nur die Titel meiner Wahl und ist im Auto einfach ideal. Wenn die selbst gebrannte CD kaputt ist, werfe ich sie weg und brenne eine neue. Eine Original-CD wird mir doch nicht von der Plattenfirma gegen reine Kostenerstattung ersetzt, wenn der Datenträger defekt ist, ich muß die CD nochmal komplett neu kaufen! |
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Nicht, daß mich jemand mißversteht! Ich bin absolut gegen Raubkopien! Raubkopierer müssen unter allen Umständen strafrechtlich verfolgt und rechtmäßig verurteilt werden! Aber ich bin kein Raubkopierer!!! Und wenn ich mir gelegentlich eine Kopie einer CD eines Bekannten mache, dann nur deshalb, weil ich mir diese CD nur selten anhöre und ansonsten gar nicht gekauft hätte. Und wenn nun die mächtige Musikindustrie heuchlerisch für das Wohl des Künstlers eintreten will, der angeblich kein Geld dafür erhält: Der Künstler erhät für diese Kopie Geld aus dem Topf der Pauschalabgaben auf CD-Rohlinge! Nur die Musikindustrie bekommt davon nichts ab, dafür habe ich auch nur eine CD-R ohne Booklet, Texte, CD-Art... Es braucht also niemand zu jammern! Dieses Recht steht mir nach dem Gesetz zu, und ich zahle GEMA-Abgaben auf jeden Rohling, den ich kaufe! Auf fast jede PC-Komponente bezahle ich pauschale Urheberabgaben, selbst wenn ich den PC nur dazu nutze, um damit selbst meine eigene Musik zu machen oder Sicherungs-CDs zu erstellen von selbst geschriebenen Gedichten oder Geschichten oder um eigene Digitalfotos auf CD zu brennen. Ich zahle immer brav die Abgaben! Deswegen habe ich es satt, daß
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Einen lesenswerten und interessenten Artikel gibt es auf Besonders erwähnenswert ist ein Absatz auf der Seite VerwertungsgesellschaftenIst es nicht lustig, daß gerade die GEMA gerne die Privatkopien weiterhin uneingeschränkt erlauben möchte? Es ist kein Wunder, denn wenn Privatkopien nicht mehr möglich oder gar verboten sind, dann müßte diese recht gute, recht neue Einnahmequelle der GEMA trockengelegt anstatt noch weiter ausgeweitet werden. Aber was ist dann mit der Musikindustrie? Die behauptet doch, vor allem auch an das Wohl der Künstler zu denken, deren Einnahmen gesichert werden sollen!? Der Künstler erhält zwar Geld von der Plattenfirma, aber den größten Teil seiner Einnahmen dürfte er, sofern er auch Komponist und Texter und Mitglied der GEMA ist, von der GEMA beziehen. Die Plattenfirma muß für jede produzierte CD einen Betrag an die GEMA zahlen. Und die GEMA verteilt (anhand eines auch für Fachleute nur schwer zu durchschauenden Verteilungsschemas) das Geld an ihre Mitglieder. Der Musikindustrie ist zwar durchaus am Wohlergehen der Künstler gelegen, aber vorwiegend aus Eigennutz, denn ohne Künstler gäbe es keine Musikindustrie, wohl aber gäbe es umgekehrt Künstler auch ohne Musikindustrie! Für die Möglichkeit, die Kunst in Zukunft über Medien wie das Internet zu transportieren anstatt über Tonträger, muß dazu eigentlich nur die Vergütung der Schaffenden gesichert werden, aber dafür braucht man nicht die schwerfällige, gewinnsüchtige Musikindustrie! Die GEMA hat genau dies erkannt und fordert daher weitere Pauschalabgaben. Sinnvoller wäre aber eigentlich eine direktere Vergütung anstatt Pauschalen, damit keine Ungerechtigkeiten entstehen können, wie sie der GEMA immer wieder unterstellt werden. Das ist aber nicht Thema dieser Seite und füllt vermutlich bereits ganze Regale voll Akten! |
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Die Plattenfirmen denken sich, daß der Kunde es schon mit sich machen lassen wird. Und leider haben sie recht! Ich sehe es immer wieder bei viel zu vielen meiner Bekannten! Jeder moniert den Kopierschutz, aber es wird trotzdem munter weiter gekauft, denn „in meinem CD-Spieler läuft es ja.“ NOCH! In meinem CD-Spieler läuft es auch NOCH, und in meinem DVD-Spieler läuft es auch NOCH! Es kann aber sein, daß der DVD-Spieler mal kaputt geht! Und soll ich dann JEDE in meinem Besitz befindliche kopiergeschützte CD mit in den Laden nehmen und ALLE Un-CDs in jedem Gerät ausprobieren, das in die nähere Wahl kommt?!? (Man denke an den oben zitierten Unsinn von „Sony-Music“!) Also: Bitte kauft keine Un-CDs!!! |
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In Zukunft darf eine Kopie nur noch von einem Original angefertigt werden, und wenn ein Kopierschutz auf dem Medium ist, darf
dieser nicht mit Hilfsmitteln umgangen werden. (Was es dann wohl noch rechtlich zu klären gilt: Ist ein CD-Laufwerk, das
den Kopierschutz ab Werk nicht beachtet, schon ein solches Hilfsmittel?) Es sind also eigentlich gar keine Kopien mehr
möglich! Ich bezahle jedoch GEMA-Abgaben auf JEDEN CD-Rohling! Und auch die Musiker, deren CDs kopiergeschützt
sind, erhalten Geld aus dem großen Topf, in den dieses Geld fliesst! Das ist meiner Meinung nach in hohem Maße
kriminell!!! Wenn ich zwar Kopien machen darf, dies aber durch einen Kopierschutz verhindert wird, dann dürften diese
Abgaben nicht erhoben werden! Umgeht einfach den digitalen Kopierschutz ganz legal, es kostet nur etwas mehr Zeit: Schließt Euren CD-Spieler, der mit dem Kopierschutz umgehen und ihn tolerieren kann, an den Eingang Eurer Soundkarte an, und fertigt eben eine Kopie über den analogen Umweg. Damit umgeht Ihr den Kopierschutz, aber nicht das Gesetz! Eine private Kopie ist erlaubt, der Kopierschutz wird nicht durch Manipulation umgangen. Es geht bei dem Gesetz ja schließlich angeblich auch NUR um die Möglichkeit der digitalen, verlustfreien Kopie! Ich bitte Euch. Den Unterschied einer Analogkopie hört IHR wirklich nicht! Ich als Musiker habe ein sehr feines Gehör, aber wenn es um die Unterscheidung einer Digital-Kopie von einer Analog-Kopie über eine halbwegs gute Soundkarte geht, dann müssen schon grobe Fehler passieren, damit man den Unterschied hört. Der Rest ist reines Erraten! |
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Hallo Plattenfirmen, hallo Musiker! Nachstehend erfahrt Ihr, welche Eurer Alben ich NICHT gekauft habe, weil sie Un-CDs mit Kopierschutz sind. Ich hätte mir diese CDs gerne gekauft, und vielleicht werde ich mir von dem einen oder anderen Album noch die CD kaufen, die in UK gepresst wurde und oftmals KEINEN Kopierschutz enthät. Eventuell werde ich sie mir auch einfach über den analogen Umweg kopieren, wenn ich mal jemanden finde, der sich die Alben TROTZ Kopierschutzes gekauft hat... Herbert Grönemeyer: Mensch Nochmal im Klartext: Es liegt am teuren Preis und vor allem anderen am Kopierschutz als Abspielschutz, daß ich mir kaum noch neue CDs kaufe!!! |
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Früher haben nagelneue LPs 17,90 DM gekostet, also 9,15 EUR. Ich kenne kaum LPs, die vor Einführung der CD
mehr als 18 DM gekostet haben, Sampler ausgenommen.
Bei Markteinführung der CD wurde von der Musikindustrie gesagt: „Wenn die LPs vom Markt sind, werden CDs aufgrund
der Massenfertigung so günstig, daß sie später sogar günstiger werden als LPs.“ Allerdings kam alles anders, als die LPs dann vom Markt verschwanden. CDs kosteten eine zeitlang noch meistens 27,90 DM, also etwa 14,27 EUR. Dann zogen die Preise wieder an und wurden stetig erhöht. Früher hat eine LP 18 DM gekostet. Heute kosten CDs 18 Euro und mehr. Allerdings sind in den letzten 20 Jahren die Gehälter nicht um 100 Prozent gestiegen! Die CDs verschafften der Musikindustrie zu Beginn vielfach zusätzliche hohe Gewinne schon allein deshalb, weil viele Musikfans Alben, die sie bereits als Vinyl-LP besaßen, nochmals auf CD kauften! Vor einigen Jahren (so in etwa um die Zeit der Jahrtausendwende ;-) hat dann ein Bertelsmann-Großer gesagt: "Musik ist ein Kulturgut. Die qualitativ gegenüber einer LP so hochwertige CD rechtfertigt einen Preis von 50 DM. Ein gebundenes Buch kostet schließlich auch mehr als ein Taschenbuch!" Wenn es keine Taschenbücher mehr gäbe, würden viele Leute ganz einfach nicht mehr lesen! Es gibt nälich Menschen, die gar nicht genug Geld für „Kultur“ übrig haben! Auch ich kaufe mir kein Hardcover-Buch, wenn es ein günstiges Taschenbuch desselben Titels gibt. Außerdem steht gerade dies ja absolut im Widerspruch zu den Ankündigungen der Musikindustrie zu Beginn der CD-Vermarktung. Wo ist denn die günstige Alternative zum „Kulturgut“ CD? Gibt es die „Taschenbuchausgabe“ ohne Art-Work und ohne Gimmicks? Anders herum: Warum bezahle ich für CDs ohne Booklet genauso viel wie für eine aufwendig gestaltete CD? Jetzt will die Musikindustrie, daß in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen manche Branchen Umsatzeinbrüche im zweistelligen Prozentbereich und somit hohe Verluste erleiden, mehr CDs gekauft werden, mithin soll also Konsum stattfinden, damit diese Branche noch mehr Gewinne macht. Woher soll das Geld kommen? Und: Wer kauft ein Konsumgut mit lieblos produzierten, immer wieder gleich klingenden Aufnahmen von Pseudosuperstars zum hohen Preis eines Kulturgutes? Vielleicht sollte von Seiten der Musikindustrie auch mal darüber nachgedacht werden, daß auch deshalb nicht mehr gekauft wird als sonst, weil ein "One Hit Wonder" noch nicht zum Kauf des ganzen Albums animiert? Und viele Produktionen sind heutzutage nur darauf ausgelegt, das schnelle Geld zu machen. Die Zielgruppe merkt das jedoch recht schnell, und der Konsument will nicht das Mainstream-Geseiere, das er den ganzen Tag auf jedem x-beliebigen Radiosender, die mittlerweile alle mit Sprüchen auf dem Niveau von „Wir sind die Größten, wir haben den Lägsten!“ aufwarten und trotzdem alle dasselbe anspruchsloses Gedüdel spielen, hören kann, bzw. mangels Alternativen muß, auch noch auf CD kaufen! Echte Fans hingegen kaufen auch schonmal, ohne auf den Preis zu achten. Im Jazz- oder Klassikbereich kosten CDs oftmals mehr als 20 Euro, und es wird trotzdem gekauft. Für Filme auf DVDs scheinen auch viele Leute Geld übrig zu haben. Und auch Alben von altehrwürdigen Größen gehen weg wie warme Semmeln, weil hier die Fans als unkritische Verbraucher auftreten, die sogar hohe Preise bezahlen. Wenn dem Kunden, der CDs kaufen soll, dann allerdings auch noch das Recht vorenthalten wird, eine CD auf jedem CD-Spieler abzuspielen, dann darf sich niemand wundern, wenn die Verkaufszahlen auch weiterhin sinken! |
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